• MiDU 2/2020. Cover Multimodales Erzählen im Deutschunterricht II: Schrift – Bild – Ton
    Nr. 2 (2020)

    Die vorliegende MiDU-Ausgabe nimmt die Multimodalität von Texten im Spannungsfeld von Schrift, Bild und Ton in den Blick und schließt dabei an Multimodales Erzählen im Deutschunterricht I: Digitale Medien an. Die Ausgabe präsentiert acht weitere Beiträge der 34. Tagung der AG Medien im Symposion Deutschdidaktik e.V., die vom 26. bis 27. September 2019 an der Universität zu Köln stattfand. Die Tagung beleuchtete das Feld der multimodal literacy aus deutschdidaktischer Perspektive: Dabei stellte sich im Hinblick auf multimodales Erzählen erstens die Frage, welchen Einfluss die Zeichenmodalität auf die erzählte Geschichte in Texten verschiedener medialer Form besitzt. Zweitens richtete sich der Blick auf die Rezeption und Produktion multimodaler narrativer Texte, insbesondere bei der Nutzung digitaler Lese-, Schreib-, Gestaltungs- und Kommunikationsmedien. Drittens versuchten die Beiträger*innen der Tagung aus didaktischer Sicht zu klären, wie multimodale Kompetenzen von der Primar- bis zur Oberstufe im Deutschunterricht gefördert werden können und welche Rolle hierbei Bild-Schrift-Medien (z.B. Bilderbuch, Comic, multimodaler Roman), Bild-Ton-Medien (z.B. Spielfilm, Theaterinszenierung) und Bild-Ton-Schrift-Medien (z.B. Computerspiel, Erklärfilm, Digital Storytelling) im Unterricht spielen können.

  • Multimodales Erzählen im Deutschunterricht I: Digitale Medien. Herausgegeben von Ben Dammers, Andreas Seidler und Michael Staiger Multimodales Erzählen im Deutschunterricht I: Digitale Medien
    Nr. 1 (2020)

    Erzählen ist eine anthropologische Grundkonstante zur Selbstvergewisserung und Kulturschaffung. In der gegenwärtigen Medienkultur nutzen Erzählungen in der Regel mehr als nur einen semiotischen Modus und sprechen mehrere Modalitäten der Sinneswahrnehmung an. Daraus resultieren im Vergleich zum rein verbal-sprachlichen Erzählen veränderte Produktionsbedingungen und Rezeptionshaltungen sowie neue literale Praktiken: Wer multimodale Texte sinnstiftend und textkritisch entschlüsseln will, benötigt multimodale Kompetenzen.

    Aus deutschdidaktischer Perspektive stellt sich im Hinblick auf multimodales Erzählen erstens die Frage, welchen Einfluss die Zeichenmodalität auf die erzählte Geschichte in Texten verschiedener medialer Form besitzt. Zweitens richtet sich der Blick auf die Rezeption und Produktion multimodaler narrativer Texte, insbesondere bei der Nutzung digitaler Lese-, Schreib- und Gestaltungsmedien. Drittens ist zu klären, wie multimodale Kompetenzen von der Primar-bis zur Oberstufe im Deutschunterricht gefördert werden können und welche Rolle hierbei Bild-Schrift-Medien, Bild-Ton-Medien und Bild-Ton-Schrift-Medien spielen.

    Wichtiger Hinweis: Sie finden in dieser Ausgabe auch Beiträge mit multimedialen Inhalten, die nur nach einem Download in bzw. mit bestimmten Readern (wir empfehlen den Acrobat Reader, kombiniert mit dem Adobe Flash Player) aktiviert werden können. Es muss mit längeren Aufruf- und Download-Zeiten gerechnet werden.

  • Einzelbeiträge

    Auf dieser Unterseite werden Einzelbeiträge veröffentlicht, die sich mit unterschiedlichen Aspekten des Themenfelds "Medien im Deutschunterricht" beschäftigen.

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  • MiDU_1-2019_Cover Literale Praktiken im medialen Spannungsfeld
    Nr. 1 (2019)

    In den letzten 30 Jahren hat der mediale Wandel die außerschulische literale Praxis der Schülerinnen und Schüler tiefgreifend verändert. Jenseits der klassischen Schriftmedien setzen sich heutige Lernende in ihrer Freizeit mit Messenger-Nachrichten, Videoportalen, digitalen Bildschirmspielen, eBooks, Blogs und anderen Schrift- und Literaturformen vom Comic bis zur Snapchat-Story auseinander. In der schulischen Praxis findet dieser Wandel jedoch nur geringen Widerhall, sodass die hiermit einhergehenden vielfältigen Potenziale ungenutzt bleiben. Während des 21. Symposions Deutschdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg wurden in der Sektion „Literale Praktiken in allen Medien“ die veränderte Medien- und Lebenskultur der Schüler*innen betrachtet. Dabei wurden einerseits die Potenziale und Einflussfaktoren aktueller literaler Formate für unterrichtliche Lernprozesse diskutiert und wurde andererseits der Frage nachgegangen, inwieweit sich der Deutschunterricht diesen neuen Kulturen öffnen kann, soll oder sogar muss. Insbesondere rückten zwei lebensweltlich relevante Gegenstandsbereiche in den Fokus: neuere und neue narrative Formate als Medien des literarischen Verstehens und der Einsatz von sozialen Medien als Vermittlungswege für literarische Anschlusskommunikations- und Lernprozesse.

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