Schulgeometrie als physikalische Theorie?

Zum Verhältnis von Mathematik und Realität im Sinne Günther Ludwigs

Autor/innen

  • Eduard Krause
  • Jochen Geppert

DOI:

https://doi.org/10.18716/ojs/md/2022.1394

Abstract

Der vorliegende Beitrag beschreibt eine Möglichkeit, wie formale Mathematik auf empirische Objekte angewendet werden kann. Da im Unterricht Mathematik einerseits als geistige Schöpfung eigener Art erfahren werden soll, andererseits aber auch vielfach auf die uns umgebende Wirklichkeit angewendet, oder an empirischen Objekten betrieben wird, sollten die Herausforderungen beim Anwenden von Mathematik auf Realität in der Mathematikdidaktik thematisiert werden. In der Physik hat das Nachdenken über die Anwendung formaler Mathematik auf die Wirklichkeit eine lange Tradition. Der vorliegende Artikel wendet ein Konzept zur Beschreibung des Zusammenhangs von Mathematik und Wirklichkeit aus der theoretischen Physik – die Methodologie Günther Ludwigs – auf die Schulgeometrie an, um mathematikdidaktische Anregungen zum Verhältnis zwischen Mathematik und Realität zu geben.

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Veröffentlicht

2022-01-07

Zitationsvorschlag

Krause, E., & Geppert, J. (2022). Schulgeometrie als physikalische Theorie? : Zum Verhältnis von Mathematik und Realität im Sinne Günther Ludwigs. Mathematica Didactica, 45. https://doi.org/10.18716/ojs/md/2022.1394

Ausgabe

Rubrik

Themenschwerpunkt 2022 'Mathematik und Realität'