Grundvorstellungen Funktionalen Denkens handlungsorientiert ausschärfen – Eine Interviewstudie zum Umgang von Schülerinnen und Schülern mit haptischen Modellen von Funktionsgraphen

Autor/innen

  • Frederik Dilling
  • Felicitas Pielsticker
  • Ingo Witzke

DOI:

https://doi.org/10.18716/ojs/md/2021.1163

Abstract

Die Entwicklung Funktionalen Denkens (Vollrath, 1989) ist ein entscheidendes Element der Analysispropädeutik in der Sekundarstufe I. Der Beitrag soll aufzeigen, wie sich durch den Einsatz haptischer Modelle von Funktionsgraphen im Mathematikunterricht grundlegende Vorstellungen zur Kovariation und zur Funktion als Ganzes entwickeln lassen. In einer empirischen Untersuchung wurde dazu die Begriffsentwicklung von sechs Schülerinnen und Schülern einer zehnten Klasse in einer kontrollierten Umgebung untersucht. Die Videoaufnahmen der Arbeitsphasen und von anschließenden Experteninterviews wurden mit der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) kategorisiert. Als theoretischer Hintergrund dienen die Theorie der Grundvorstellungen nach vom Hofe (1992) und die Theorie der Subjektiven Erfahrungsbereiche nach Bauersfeld (1983) eingebettet in das Konzept der empirischen Theorien nach Burscheid und Struve (2010).

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Veröffentlicht

2021-01-01

Zitationsvorschlag

Dilling, F., Pielsticker, F., & Witzke, I. (2021). Grundvorstellungen Funktionalen Denkens handlungsorientiert ausschärfen – Eine Interviewstudie zum Umgang von Schülerinnen und Schülern mit haptischen Modellen von Funktionsgraphen. Mathematica Didactica, 44(1). https://doi.org/10.18716/ojs/md/2021.1163

Ausgabe

Rubrik

Themenschwerpunkt 2021 'Funktionales Denken'