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k:ONkretes – Praxis der Lehrer*innenbildung

Nr. 2, 2/2020 (2020): Inklusive Bildung aus fachdidaktischer und fachwissenschaftlicher Perspektive

Notwendigkeit, Potenziale und Umsetzungsmöglichkeiten einer geschlechterreflektierenden Deutschdidaktik

DOI
https://doi.org/10.18716/ojs/kON/2020.2.07
Eingereicht
Juni 29, 2020
Veröffentlicht
November 25, 2020

Abstract

Ausgehend von einem weiten Inklusionsbegriff wird in dem Beitrag für eine geschlechterreflektierende Deutschdidaktik argumentiert, die gleichermaßen Kategorien geschlechtlicher Zuweisung aufbricht und für Geschlechtersensibilität wirbt. Konkretisiert wird dieses (hochschul-)didaktische Konzept anhand von sieben Instrumenten, die mithilfe von Ausschnitten aus literarischen Texten illustriert werden. Dieser Zugang versteht sich zugleich als Möglichkeit einer integrativen Deutschdidaktik, die Sprach- und Literaturdidaktik eng aufeinander bezieht.

 

In this paper we argue for a gender-reflective approach to teaching German based on a broad understanding of the term inclusion. This approach aims at dissolving deterministic gender-based categories and advocates gender sensibility instead. It is implemented by seven teaching tools that are exemplified by using literary texts. We understand this approach as a means of an integrated subject-specific approach to teaching German that dovetails language and literary education closely.