Zur Hauptnavigation springen Zum Inhalt springen Zur Fußzeile springen

k:ONtraste – Lehrer*innenbildung in der Diskussion

Nr. 2, 2/2020 (2020): Inklusive Bildung aus fachdidaktischer und fachwissenschaftlicher Perspektive

Inklusive Bildung theologisch perspektiviert – zu kritischer Differenzierung verpflichtet

DOI
https://doi.org/10.18716/ojs/kON/2020.2.16
Eingereicht
Juni 29, 2020
Veröffentlicht
November 25, 2020

Abstract

Gerade weil christliche Theologie und Religionspädagogik für Inklusion eintreten, haben sie im Kontext der Lehrkräftebildung zugleich die Aufgabe, kritische Anfragen zu stellen und mögliche Grenzen der Realisierbarkeit von Inklusion auszuloten, etwa mit Blick auf die Möglichkeiten der Binnendifferenzierung. Sie machen aufmerksam auf die Unmöglichkeit von universaler Inklusion, auf Exklusionsprozesse in inklusiven Lernsettings und positionieren sich als Anwältinnen der Person in ihrer Einmaligkeit.

 

Because Christian theology and religious education advocate inclusion, in the context of teacher training they also have the task of making critical inquiries and exploring possible limits to the feasibility of inclusion, for example with a view to the possibilities of internal differentiation. They draw attention to the impossibility of universal inclusion and also to exclusion processes in inclusive learning settings. Not least they position themselves as the person’s lawyer in their uniqueness.