Empirische Zugänge zu Heurismen und geistiger Beweglichkeit in den Problemlöseprozessen von Fünft- und Sechstklässlern

Autor/innen

  • Benjamin Rott

DOI:

https://doi.org/10.18716/ojs/md/2018.1135

Schlagworte:

Problemlösen, Heurismen, geistige Beweglichkeit

Abstract

Der Einsatz von Heurismen gilt als ein wichtiger Aspekt beim (mathematischen) Problemlösen – die Theorie lässt daran keinen Zweifel. Doch wie lassen sich Heurismen in empirischen Prozessen identifizieren und wie hängen sie mit dem Ergebnis dieser Prozesse zusammen? Nach einer theoretischen Diskussion des Begriffs „Heurismus“ und seines Zusammenhangs mit „geistiger Beweglichkeit“ wird die Entwicklung eines Kodiermanuals zur validen und objektiven Identifikation von Heurismen in empirisch vorliegenden Problembearbeitungsprozessen von Studierenden vorgestellt. Anschließend werden der Einfluss von Heurismen auf die Problemlösebemühungen von Fünft- und Sechstklässlern untersucht. Die hierzu angeführten qualitativen Analysen von Problemlöseprozessen zeigen, dass einige Schülerinnen und Schüler (insbesondere erfolgreiche Teilnehmer mathematischer Wettbewerbe) weniger Heurismen als die übrigen Teilnehmer der Studie nutzen, um Probleme zu lösen. Eine mögliche Erklärung für diesen Befund ist eine höhere geistige Beweglichkeit dieser Schüler.

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Veröffentlicht

2018-01-01

Zitationsvorschlag

Rott, B. (2018). Empirische Zugänge zu Heurismen und geistiger Beweglichkeit in den Problemlöseprozessen von Fünft- und Sechstklässlern. Mathematica Didactica , 41(1), 47–76. https://doi.org/10.18716/ojs/md/2018.1135

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