Das Internet als Forschungsinstrument für die Afrikanistik

Autor/innen

  • Helma Pasch Universität Köln

DOI:

https://doi.org/10.18716/ojs/aaeo/2004_3492

Schlagwörter:

General and Comparative Linguistics and Literature

Abstract

Das Internet hat sich allgemein als wertvolles Forschungsinstrument etabliert. Auch wenn afrikanische Sprachen im Internet nicht besonders stark vertreten sind, lassen sich bei der virtuellen Feldforschung zahlreiche wertvolle Informationen für die Afrikastudien entdecken: kurze Vokabularlisten und Beschreibungen verschiedener afrikanischer Sprachen, die von einzelnen Autoren, Universitätsfachbereichen oder Reiseveranstaltern veröffentlicht wurden, sowie Texte in afrikanischen Sprachen, die meist von Missionaren oder Nichtregierungsorganisationen verfasst oder übersetzt wurden. Diese Daten spiegeln in der Regel die Standardvarianten der jeweiligen Sprachen wider. Beiträge in Foren bieten jedoch eine Sprachform, die der mündlichen Kommunikation nahekommt. Sprachdaten lassen sich finden, indem man den Namen der jeweiligen Sprache in Kombination mit Begriffen wie „Sprache“, „Grammatik“, „Kurs“ oder dem Namen eines Autors als Suchbegriffe verwendet. Wortgruppen (in Anführungszeichen), die wahrscheinlich in der mündlichen und/oder schriftlichen Sprache vorkommen, eignen sich gut als Suchbegriffe, um Texte und Beiträge in Foren zu finden.

Veröffentlicht

2005-01-20

Ausgabe

Rubrik

Artikel

URN

Zitationsvorschlag

Pasch, H. (2005). Das Internet als Forschungsinstrument für die Afrikanistik. AAeO - Afrikanistik-Aegyptologie-Online. https://doi.org/10.18716/ojs/aaeo/2004_3492