Interaktiv, nicht rezeptiv. Skizze einer Didaktik der Digitalisierung
DOI:
https://doi.org/10.18716/OJS/MIDU/2024.2.1Abstract
Die fortschreitende Digitalisierung prägt nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Bildungslandschaft nachhaltig. Dieser Beitrag skizziert Grundlagen einer Didaktik der Digitalisierung im Fach Deutsch und schlägt drei zentrale Arbeitsfelder einer gegenwarts- und zukunftsorientierten Deutschdidaktik vor: die Arbeit an Zielsetzungen, didaktischen Ansätzen und methodischen Umsetzungen im Kontext einer sich wandelnden Lebenswelt und Schulumgebung. Hierbei stehen u.a. die Vermittlung von Diskursfähigkeit, Metakognition und Problemlösungskompetenz, die für eine aktive Partizipation in einer digitalisierten Welt relevant sind, im Fokus. Didaktisch wird ein Paradigmenwechsel hin zu lebensweltorientierten, interaktiven und erfahrungsbasierten Lernprozessen diskutiert. Methodisch strebt der Einsatz digitaler Medien – exemplarisch verdeutlicht an den Medienformen Computerspiele und KI – das reflexive, kooperative und kreative Handeln der Lernenden an. Die im Beitrag dargelegte Skizze einer Didaktik der Digitalisierung verfolgt das Ziel, Schüler*innen auf die Herausforderungen und Möglichkeiten einer digitalisierten Zukunft vorzubereiten, ohne die Bedeutung zwischenmenschlicher Interaktionen und klassischer Bildungsideale zu vernachlässigen.
Abstract (english):
Advancing digitalisation is not only having a lasting impact on society, but also on the educational landscape. This article outlines the fundamentals of a didactics of digitalisation in education and defines three central areas of requirement: the objectives, didactic approaches and methodological implementations in the context of a changing world and school environment. The focus is on teaching discourse skills, metacognition and problem-solving skills, which are essential for active participation in a digitalised world. Didactically, a paradigm shift towards life-world-orientated, interactive and experiencebased learning processes is discussed. Methodologically, the use of digital media – exemplified by computer games and AI – aims to encourage reflective, cooperative and creative action on the part of learners. The outline of a didactics of digitalisation presented in this article pursues the goal of preparing pupils for the challenges and opportunities of a digitalised future without neglecting the importance of interpersonal interactions and classical educational ideals.
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- 13.10.2026 (2)
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