Die Schulbuchanalyse dreier vom bayerischen Staatsministerium genehmigter Biologieschulbücher nach Weiß (2024) zeigt, dass geschlechtliche, sexuelle und beziehungsorientierte Vielfalt wenig Repräsentation aufweist. Die Darstellungen bleiben binär und heteronormativ, während non-binäre, pan- und asexuelle Identitäten sowie alternative Beziehungsformen weitestgehend ausgeblendet werden. Es besteht ein Spannungsverhältnis zwischen Bildungsauftrag und Realität.