Der vorliegende Beitrag untersucht die Nutzung schulpraktischer Begriffe im Kontext von Sprachbildung, Mehrsprachigkeit und Inklusion. Ziel ist es, Einblicke in die begrifflichen Zuweisungen angehender Grundschullehrkräfte zu gewinnen und deren Relevanz für professionsbezogene Reflexionsprozesse im Lehramtsstudium herauszuarbeiten. Dazu wird eine Querschnittsstudie im Lehramtsstudium vorgestellt, in der sich mittels qualitativer Inhaltsanalyse den studentischen Begriffspraktiken genähert wird. Die Studie schließt damit an aktuelle Arbeiten zur Versprachlichung sprachbezogener Heterogenität in Bildungsinstitutionen an.